Kochen, Essen und Verweilen im ehemaligen Waschhaus

Bild: Martin Zeller

Ein Beitrag von Stefan Bühler.

Das B&B Oberhaushof ist ein «Work in Progress». Die Ferienmaisonette und das erste Studio sind mittlerweile für unsere Gäste geöffnet, ein Doppelzimmer wird bald folgen. Sobald wir die Baufreigabe erhalten, bauen wir in der bestehenden grossen Küche ein Badezimmer ein, das das Doppelzimmer «Glärnisch» komplettiert. In derselben Bauetappe soll auch das ehemalige Waschhaus unterhalb des Gartens umgebaut werden. Die Bewilligung liegt bereits vor, auch hier warten wir nur noch auf die Freigabe.

Der Plan sieht vor, dass im Waschhaus ein grosszügiger Frühstücksraum für die kältere Jahreszeit entsteht. Ausserdem kann der Raum das ganze Jahr über als Aufenthaltsraum genutzt werden. Wir werden auch eine Küche einbauen, wo unsere Gäste selber kochen können. An der Südfassade des Waschhauses entsteht ein gekiester Sitzplatz mit Aussicht über die Felder bis zum See.

Bild: Martin Zeller

Das Waschhaus auf dem Oberhaushof hat eine bewegte Geschichte: Es wurde etwa um 1800 erbaut und diente, wie es der Name sagt, ursprünglich als Wäschereigebäude. Später wurde es in einen Schweinestall umfunktioniert, mein Grossvater Albert Bühler verwandelte es in eine Fischzucht, und unter meinem Vater diente das Waschhaus als mechanische Werkstatt. Zwischendurch wurde es immer wieder als Lagerraum benutzt. Zuletzt hatte der Künstler Vinzenz Meyner sein Atelier hier eingerichtet.

Jetzt soll das einstöckige Haus mit dem grossen Raum im Erdgeschoss ins Bed & Breakfast integriert werden. Neben der Nutzung als Frühstücks- und Aufenthaltsraum soll das Waschhaus auch für Veranstaltungen genutzt werden. Wir freuen uns darauf, wenn hier bald gekocht, gegessen, geredet, gelacht und genossen wird.

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